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Blog Beitrag von Artur Kalteis aus Soest über das Thema Sport und Fitness

 Trotz der Kälte in Bewegung bleiben

Überzeugte Sportfans, wie du es sicher bist, benötigen im Winter keine größere Motivation, sich regelmäßig in Bewegung zu setzen. Andere hingegen ziehen es vor, in der kalten Jahreszeit gemütlich auf dem Sofa im trauten Heim zu verweilen. Das ist an sich auch eine sehr gesunde Alternative, doch auch im Winter ist regelmäßige körperliche Betätigung wichtig. Besonders die zahlreichen Ausdauersportarten helfen dir dabei, dein Immunsystem zu stärken, deinen Stoffwechsel in Schwung zu halten und sorgen im Allgemeinen für ein besseres Wohlbefinden. Aber nicht zu voreilig, denn du solltest stets die richtige Kleidung tragen und eine gesunde Abwechslung bevorzugen, statt immer das Gleiche zu machen. Besonders die Kleidung ist ein sehr großer Punkt, den viele oft aus den Augen verlieren. Eine Vielzahl an Hobbysportlern scheitert an der nötigen Ausdauer, die sie sich oft selbst nehmen, indem sie nicht auf atmungsaktive Kleidung achten, sondern mit Wollpullover und dicker Jogginghose Sport im Freien treiben. Hier lautet das Zauberwort Funktionskleidung. Aber dazu später…



Geh es richtig an!

Mit regelmäßigem Ausdauersport hältst du dich nicht nur fit, sondern wirkst auch der Negativität des dunklen Alltags in dieser Jahreszeit entgegen. Generell gilt, dass die Jahreszeit nichts an deiner sportlichen Betätigung ändert, aber dir einige Alternativen offenhält. Nimm dich vor sehr niedrigen Temperaturen in Acht, da die kalte Winterluft dir schnell die Atemwege verkühlen kann. Abhilfe schaffen hier z. B. spezielle Schutzfließe, die du über Nase und Mund ziehen kannst. Wenn du jedoch eine Brille trägst, ist dieser Schutz für dich ungeeignet, da deine Brillengläser dann sehr leicht beschlagen. Um deinen Ober- und Unterkörper bestens zu schützen, musst du auf warme Funktionskleidung mit einer guten Luftzirkulation setzen. Diese führt Schweiß vom Körper weg und hält Feuchtigkeit von Regen und Schnee draußen. Achte bei deiner Kleiderwahl ebenfalls darauf, dass du das sogenannte Zwiebelprinzip anwendest, aber dich nicht zu umfangreich kleidest. Beim Joggen solltest du anfangs lieber etwas frieren, damit du später nicht „Heißläufst“. Wenn du dich im Winter nicht so leicht vom Sofa locken lässt, dann ist vor allem wichtig, ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm an den Tag zu legen. Natürlich empfiehlt sich bei sonnigem Wetter eine lange Laufrunde im Wald oder in der Umgebung. Wenn du aber einer der Glücklichen mit Schneefall bist und nach mehr Action suchst, sind Wintersportarten, wie z. B. Ski fahren oder Rodeln die gelungene Abwechslung. Sollte jedoch dein inneres Kind zum Ausbruch neigen oder du selber Kinder haben, sind ausgiebige Schneeballschlachten oder der Bau eines großen Schneemanns an der frischen Winterluft eine tolle Aktivität. Falls trotz der kalten Jahreszeit bei dir noch die Plusgrade Einzug halten, ist Schlittschuhlaufen auch abseits von frostigen Temperaturen möglich.

Nicht vergessen: "Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt." - George Bernard Shaw



Bleib zur Abwechslung im Warmen

Und sollte es dir doch mal zu kalt draußen sein, dann bietet dir eine Reihe an Indoor-Sportarten die perfekte und vor allem wärmere Abwechselung. Von normalem Krafttraining, wozu du einige Geräte benötigst bis hin zu einfachen Cardio-Übungen bei denen du nur wenige bis gar keine Geräte benötigst, ist auf jeden Fall das Richtige für dich dabei. Eine hervorragende Alternative zum Cardio ist Pilates. Dieses höchst effektive Matten-Training stärkt deinen Beckenboden und deine tiefer liegende Muskulatur. Zudem fördert Pilates die richtige Körperhaltung, lässt die Pfunde vor allem an Bauch und Hüfte purzeln und sorgt insgesamt für mehr Beweglichkeit. Weitere ergänzende, sanft unterstützende und vor allem exotische „Sportarten“ sind Tai-Chi und Qi Gong. Beide stammen ursprünglich aus dem asiatischen Raum und sind Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsformen zur Kultivierung des Körpers und Geistes, die zugleich auch Kampfkunst-Übungen beinhalten. Sie fördern die allgemeine Beweglichkeit sowie das „Qi“ (Lebensenergie) und dienen durch meditative Elemente der inneren Zentrierung und Entspannung.